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Symposium

07: Werkstoffe 4.0 - Simulation - Modellierung

Durch die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der Produktion unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ werden maßgeschneiderte und individualisierte Produkte in immer kürzeren Innovationszyklen möglich. Dies bedingt passgenaue Materialien und Werkstoffe. Auf die Materialkosten entfallen dabei heute ca. 40 % des durchschnittlichen Bruttoproduktionswertes. Eine entscheidende Voraussetzung für die erfolgreiche Implementierung von Innovationen auf der Basis von Industrie 4.0 ist es daher, die Werkstoffe selbst 4.0-fähig zu machen. Dies gelingt unter Nutzung von Big-Data-Werkzeugen durch konsequente Digitalisierung, von der Mikrostruktur bis zur Lebensdauerbewertung, und durch eine enge Vernetzung zwischen Simulation/Modellierung, Experiment und Produktions-Sensorik zur Online-Bewertung der Materialeigenschaften.

Durch korrespondierende Werkstoffe können Produktionsprozesse in-situ charakterisiert und kontrolliert werden. Die Produktion passt sich dem Werkstoff ein Stück weit an, was sich ressourcenschonend und effizienzsteigernd auswirkt. Hierzu nutzen Werkstoffe 4.0 autonome Programme, die selbstständig Vorhersage-Modelle ausführen und somit ihren Weg durch die Prozesskette antizipieren können. Die Digitalisierung von Werkstoffen über ihre gesamte Wertschöpfungskette erzeugt zusätzliche Mehrwerte: Nicht nur der Werkstoff selbst sondern auch sein digitaler Repräsentant kann Gegenstand von Geschäftsmodellen werden. Angesichts des globalen Wettbewerbes mit sehr hohem Importanteil für Rohstoffe stellen die Sicherung und der Ausbau des Wissens um Werkstoffe 4.0 einen wichtigen strategischen Hebel dar.

 

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Vorläufiges Programm

Mittwoch (27.09.2017)

Donnerstag (28.09.2017)

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