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Symposium

13: Zellulare Keramiken

Die Kombination von Werkstoffen mit einer definierten zellularen Struktur – unabhängig davon, ob es sich um metallische, keramische, polymere oder Verbundwerkstoffe handelt – führt zu völlig neuen Eigenschaftsprofilen von Komponenten und Bauteilen. Diese Besonderheit der Materie wird in der Produktentwicklung zunehmend für neue technische Anwendungen, so beispielsweise im Leichtbau, in der Energietechnik, in der Medizintechnik, in der Biotechnologie, in stoffwandelnden Prozessen, in Filtration und Stofftrennung oder in der Schall- und Wärmedämmung genutzt. Um diese Möglichkeiten und die sich ergebenden Anwendungen gezielt und effizient nutzen zu können, ist ein tieferes Verständnis der Zusammenhänge zwischen Herstellung, Verarbeitung, werkstofflichem und makrostrukturellem Aufbau und den für die Anwendungen relevanten Eigenschaften notwendig. 

Die Besonderheit zellular aufgebauter Gläser und Keramiken liegt in der Vielfalt der Funktionalisierungsmöglichkeiten der Oberfläche und der Mikrostruktur. So lässt sich beispielsweise die elektrische Leitfähigkeit über einen großen Bereich durchstimmen, die Wärmeleitfähigkeit gezielt einstellen oder die Oberfläche wasseranziehend/wasserabweisend gestalten oder mit aktiven Substanzen versehen. Mit einem solchen „Baukasten“ zur Werkstoff- und Bauteilgestaltung ergeben sich neue Anwendungsmöglichkeiten in nahezu allen Anwendungsbereichen; das Potenzial an Ressourcen- und Energieeinsparung ist immens. Anliegen unseres Symposiums ist es, neue Ansätze zum Werkstoffverständnis und neue Lösungsansätze zur Herstellung aufzuzeigen, um dieses Potenzial im Kontext von Anwendung, Ressourcenschonung und Energieeffizienz zu diskutieren.


Symposiumsorganisator


Vorläufiges Programm

Freitag (29.09.2017)

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